Mit dem Selbstbedienungs-POS können Kunden den Kaufvorgang komplett selbst über ihr eigenes Smartphone abwickeln – ganz ohne bemannte Kasse und ohne zusätzliche Hardware. Die Lösung läuft im Browser des Smartphones auf Ihrer eigenen Domain über eine geheime Adresse, die Sie per QR-Code an den Artikeln bereitstellen. Der Kunde scannt einen Barcode oder sucht nach dem Artikel, legt ihn in den Warenkorb und bezahlt online. Sie verkaufen direkt vor Ort und müssen keinen Mitarbeiter an der Kasse binden.
So funktioniert es: scannen, suchen und bezahlen
Du druckst im Admin-Bereich einen QR-Code aus und bringst ihn an den Produkten, auf einem Ständer oder am Eingang an. Der Kunde scannt den Code mit der Kamera und gelangt im Browser auf deine Selbstbedienungsseite, ganz ohne eine App installieren zu müssen. Von hier aus ist das Einkaufen ganz einfach:
- Scanne den Barcode des Artikels mit der Kamera deines Handys, dann landet er direkt im Warenkorb.
- Oder suche den Artikel nach Namen, falls kein Barcode vorhanden ist.
- Überprüfen Sie den Warenkorb und bezahlen Sie sofort online.
Die Quittung wird sofort auf dem Bildschirm angezeigt. Der Kunde kann optional seine E-Mail-Adresse angeben und erhält eine Bestellbestätigung oder Rechnung wie bei einer ganz normalen Bestellung. Möchte der Kunde anonym bleiben, enthält die Quittung keine personenbezogenen Daten.

Jedes Mal die richtigen Preise
Der Preis an der Selbstbedienungskasse entspricht genau dem in Ihrem Webshop, da die Selbstbedienungs-Kasse genau dieselbe Preismaschine verwendet. Es muss keine separate Preisliste aktualisiert werden, und es besteht kein Risiko, dass die Kasse und der Webshop nicht mehr synchron sind. Der Kunde erhält automatisch:
- Sonderpreise und Aktionsangebote, die gerade im Shop laufen.
- Mengenrabatte und Kombipakete, sobald die Bedingungen erfüllt sind.
- B2B-Preise und Gruppenpreise, sobald der Kunde angemeldet ist.
Zahlungsmethoden, die Sie selbst festlegen
Sie legen selbst genau fest, welche Zahlungsmethoden der Self-Service anbietet. Aktivieren Sie die Zahlungsgateways, die zur jeweiligen Situation passen, und lassen Sie den Rest deaktiviert. Rechnung und „Später bezahlen“ sind aus Sicherheitsgründen standardmäßig für anonyme Kunden ausgeblendet, aber Sie können diese Optionen aktivieren, wenn Sie den Self-Service beispielsweise als vertrauenswürdiges Geschäftsterminal für bekannte Kunden nutzen möchten. Auf diese Weise bestimmen Sie selbst das Gleichgewicht zwischen Offenheit und Kontrolle.
Schnellzugriff auf die meistverkauften Artikel
Um den Vorgang noch schneller zu gestalten, kannst du eine Reihe von Schnellzugriffstasten mit Bild und Preis der meistverkauften Artikel anzeigen lassen. So legt der Kunde einen beliebten Artikel direkt in den Warenkorb, ohne scannen oder suchen zu müssen. Sie legen selbst fest, wie viele Schaltflächen angezeigt werden sollen, und wenn Sie den Wert auf 0 setzen, deaktivieren Sie die Funktion. Wenn Sie noch keine Verkaufshistorie haben, zeigt die Selbstbedienung automatisch die allgemeinen Bestseller des Geschäfts an, bis Ihre eigenen Zahlen vorliegen.

Varianten, Größen und Farben
Das Selbstbedienungs-Kassensystem verwaltet Varianten mühelos. Scannt der Kunde den Barcode einer bestimmten Variante, landet genau diese Variante im Warenkorb – also die richtige Größe oder Farbe. Wenn der Kunde stattdessen nach einer Variante sucht oder auf sie tippt, erscheint eine kleine Liste, in der Größe oder Farbe ausgewählt werden können, bevor der Artikel in den Warenkorb gelegt wird. So wird immer das richtige Produkt verkauft und aus dem Lager entnommen.
B2B und Geschäftskunden mit eigenen Preisen
Wenn Sie an Unternehmen verkaufen, können sich Ihre Kunden im Selbstbedienungsbereich anmelden und zu ihren eigenen Preisen oder Gruppenpreisen einkaufen. Möchten Sie den Selbstbedienungsbereich zu einem reinen Geschäftskunden-Terminal machen, können Sie eine optionale Anmeldepflicht aktivieren, sodass nur bekannte Kunden einkaufen können. Dies eignet sich besonders für ein Cash-and-Carry-Lager oder einen Großhändler, bei dem alle Kunden bereits registriert sind.
Wo ist Selbstbedienung sinnvoll?
Selbstbedienungs-Kassen sind für Situationen konzipiert, in denen eine feste, besetzte Kasse zu aufwendig, zu teuer oder völlig unrealistisch ist. Einige konkrete Beispiele:
- B2B-Lager und Nachbestellungen. Ein Lagermitarbeiter scannt die Artikel, die zur Neige gehen, und bestellt zu den firmeneigenen Preisen, ohne zum Computer zurückkehren zu müssen.
- Großhandel und Cash-and-Carry. Geschäftskunden kommissionieren selbst im Lager, scannen ihre Waren und bezahlen am Ausgang, gerne nach einer Login-Anforderung.
- Hofläden und Straßenstände. Der Kunde bezahlt selbst über sein Smartphone, auch wenn niemand am Stand ist.
- Märkte, Messen und Veranstaltungen. Bringen Sie einen QR-Code an den Waren an und lassen Sie die Leute selbst einkaufen, ohne Warteschlange an einer einzigen Kasse.
Unabhängig von der Situation wird der Verkauf als ganz normale Bestellung in Shoporama erfasst, inklusive Bestandsabzug, Statistik und Buchhaltung. Die Bestellungen werden mit einem von Ihnen selbst gewählten Bestelllabel gekennzeichnet, sodass Sie die Selbstbedienungsverkäufe im Admin-Bereich ganz einfach herausfiltern und den Überblick darüber behalten können, was wo verkauft wurde.
In wenigen Minuten loslegen
Sie richten alles an einem Ort ein. Gehen Sie zu „Webshop“ und „Selbstbedienungs-Kasse“, aktivieren Sie die Funktion und vergeben Sie eine geheime Adresse oder lassen Sie das System eine für Sie generieren. Wähle die Versand- oder Abholmethode, wähle ein Bestelllabel für Selbstbedienungsbestellungen und wähle die Zahlungsmethoden aus, die du anbieten möchtest. Zum Schluss rufst du deinen QR-Code und deinen Link ab, druckst sie aus und bringst sie bei den Artikeln an. Damit ist Ihre Selbstbedienungskasse einsatzbereit, und Ihre Kunden können den Kaufvorgang selbstständig über ihr eigenes Smartphone abschließen. Sollten Sie dabei Fragen haben, schreiben Sie gerne an support@shoporama.dk.

Häufig gestellte Fragen
Müssen meine Kunden eine App herunterladen oder muss ich neue Geräte anschaffen?
Nein. Alles läuft im Browser des Smartphones, es muss also keine App installiert werden, und du musst keine Scanner oder andere Geräte kaufen. Der Kunde nutzt sein eigenes Smartphone, öffnet die Kamera und scannt den Barcode des Artikels oder sucht den Artikel manuell heraus. So einfach ist das.
Wie finden die Kunden die Seite und wie teile ich sie?
Ihr Selbstbedienungs-Kassensystem hat eine geheime Adresse, die schwer zu erraten ist, damit sie nicht einfach zufällig gefunden wird. Sie teilen sie über einen QR-Code, den Sie an den Artikeln anbringen. Der Kunde scannt den Code mit seinem Smartphone und kann sofort loslegen.
Werden die Verkäufe korrekt im Lagerbestand und in der Buchhaltung erfasst?
Ja. Die Bestellungen werden wie ganz normale Bestellungen verbucht, sodass der Lagerbestand automatisch abgezogen wird und sie genau wie Ihre Webshop-Bestellungen in die Statistiken und die Buchhaltung einfließen. Sie erhalten ein Label, sodass du sie im Admin-Bereich ganz einfach herausfiltern kannst, wenn du die Selbstbedienungsverkäufe separat anzeigen möchtest.
Werden dieselben Preise und Aktionen wie in meinem Webshop verwendet?
Ja, es handelt sich um dieselbe Preisberechnungs-Engine wie im Webshop. Das bedeutet, dass Angebote, Mengenrabatte, Kombipakete und Aktionen genau auf dieselbe Weise funktionieren. Der Kunde sieht also immer den tatsächlichen Preis des Shops, und B2B-Preise werden berücksichtigt, wenn der Kunde angemeldet ist.
Können sich meine Stammkunden aus dem Geschäft anmelden und ihre eigenen Preise einsehen?
Ja. B2B-Kunden können sich einloggen und ihre eigenen Preise oder Gruppenpreise einsehen. Sie können auch eine Anmeldung verlangen, sodass das Terminal zu einem reinen Geschäftsterminal wird. Und Sie können genau für diese Kunden die Zahlung per Rechnung oder spätere Zahlung zulassen, auch wenn diese Option für anonyme Kunden ausgeblendet ist.
Muss der Kunde seine E-Mail-Adresse und personenbezogene Daten angeben, um einkaufen zu können?
Nein, das ist völlig freiwillig. Der Kunde kann seine E-Mail-Adresse angeben und erhält dann eine Bestellbestätigung und eine Rechnung wie bei einer normalen Bestellung. Wenn er das nicht möchte, begnügt er sich mit dem Kassenbon auf dem Bildschirm, und ein anonymer Kassenbon enthält keine personenbezogenen Daten.
Welche Zahlungsmethoden kann ich anbieten, und wie sieht es mit anonymen Kunden aus?
Sie entscheiden selbst, welche Zahlungsmethoden zur Verfügung stehen sollen. Kartenzahlungen erfolgen online. Die Optionen „Rechnung“ und „Später bezahlen“ sind standardmäßig für anonyme Kunden ausgeblendet, Sie können sie jedoch aktivieren, beispielsweise für ein vertrauenswürdiges Geschäftsterminal, bei dem Sie die Kunden kennen.
Funktioniert das auch bei Varianten wie Größe oder Farbe?
Ja. Der Kunde kann den Barcode der genauen Variante scannen oder Größe bzw. Farbe aus einer Liste auswählen. Wenn du viele gleiche Artikel verkaufst, kannst du diese als Schnellauswahl-Schaltflächen anzeigen, sodass der Kunde den Artikel direkt in den Warenkorb legen kann, ganz ohne zu scannen.